Das Museum

Obere Ausstellungshalle

In der großzügigen oberen Ausstellungshalle befinden sich Gemälde der ersten Worpsweder Malergeneration. Es sind die Gründer der Worpsweder Künstlerkolonie. Drei von ihnen, Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende  haben  1889 gemeinsam in Worpswede den ersten Winter verbracht.

Carl Vinnen, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler schlossen sich ihnen später an.

Untere Ausstellungshalle

Die untere Ausstellungshalle wird u.a. auch für Sonderausstellungen genutzt.

In der unteren Ausstellungshalle befinden sich weitere Bilder der Gründer der Künstlerkolonie.

In einer Vitrine befindet sich die Urkunde und ein Foto der Goldmedaille, die Fritz Mackensen 1895 für sein Gemälde „Gottesdienst im Moor“ in der Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im Münchener Glaspalast erhalten hat.

In einem weiteren Raum der Ausstellungshalle befindet sich das Heinrich Vogeler–Kabinett. Hier ist eine Ausstellung  über das Schaffen Vogelers von der Jugendstilzeit bis zu seinem stilistischen Umbruch nach dem ersten Weltkriegs ausgestellt.

Hervorzuheben sind die Skizzenblätter, eine Sammlung von Zeichnungen, die Vogeler während seiner Reisen durch die Sowjetrepubliken angefertigt hat. Als Buchform sind sie im Shop erhältlich.

Außenansicht

Shop im Foyer

Der Museumsshop bietet eine große Auswahl von Kunstkarten und gerahmten, veredelten Kunstdrucken an.

„Heinrich Vogelers Reiseskizzen-Album“ sowie weitere Publikationen können Sie im Shop erwerben.

Das ehemalige Wohnhaus von Otto Modersohn und Paula Modersohn – Becker

Im September 1897 kauft Otto Modersohn das Haus in der Hembergstraße, um dort mit seiner ersten Frau Helene und der Tochter Elsbeth, die im August 1898 geboren wurde, zu leben. Helene stirbt in diesem Haus  im Juni 1900 an Tuberkulose.

Knapp ein Jahr später zieht dort Paula Becker ein und schrieb an ihren Verlobten Otto Modersohn:
„Ganz billige, altmodische kleingeblümte Tapetenproben habe ich auch schon, darauf werden goldene Rahmen schön aussehen.“
Eine kleingeblümte Tapete „ziert“  das Zimmer im ehemaligen Wohnhaus und noch heute ist die Atmosphäre von damals zu spüren.

So befinden sich dort neben originalen Gegenständen des Künstlerpaars Paulas Schreibtisch, ihr Stuhl und ihre Sitzbank. Ein Engelleuchter an der Decke sowie die mit kleinen Spiegeln versehenen Vorhänge und der Hirtenteppich, sind Gegenstände, die sie aus Paris mitbrachte.

Am 20. November 1907 stirbt Paula, gerade 31 Jahre alt, an einer Embolie kurz nach der Geburt ihrer Tochter Mathilde. Otto Modersohn zieht 1908 nach Fischerhude und verkauft das Haus in Worpswede 1920.

1993 erwarben das Ehepaar Sigrun und Wolfgang Kaufmann das ehemalige Wohnhaus.  In zwei modernen Anbauten befindet sich hier seit 1997 die Bernhard Kaufmann Sammlung, zu der auch 21 Gemälde von Paula gehören.

Modersohn_Geburtshaus

Die alten Meister

Fritz Mackensen
Otto Modersohn
Hans am Ende
Fritz Overbeck
Carl Vinnen
Heinrich Vogeler
Paula Modersohn-Becker